BUNDESIMMOBILIENGESELLSCHAFT M .B .H .
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RESTRUKTURIERUNG INFORMATIK
UNIVERSITÄT INNSBRUCK
TECHNISCHE FAKULTÄT
TECHNIKERSTRASSE 13 u. 21

Zahlen    Daten    Fakten

Baubeginn:  Februar 2002
Gesamtfertigstellung:  Dezember 2002
Errichtungskosten:  EUR 5,5 Mio. inkl. Ust
Nettonutzfläche:  8.225 m2
Rauminhalt:  38.600 m3

Projekt: Restrukturierung Informatik
Bauherr: Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H
Projektverantwortlicher:  Ing. Schwendemann
Nutzer: Leopold Franzens Universität Innsbruck
Technische Fakultät

Projektabwicklung:
Immobilienmanagementgesellschaft des Bundes m.b.H.
Landesdirektion Tirol

Bereichsdirektor: HR DI Gerald Lobgesang
Baumanagement: HR DI Bernhard Falbesoner
Reg.Rat Bmst. Franz Ehart
Projektleiter: Ing. Bertram Knoflach
Haustechnik: Ing. Hans Georg Pichler

Einreichplanung:  Arch. DI Erich Gutmorgeth, Innsbruck

Ausführungsplanung und örtliche Bauaufsicht: BauManagement Oswald GmbH, Hall
Statik:DI Alfred Brunnsteiner, Natters
Planung Gebäudetechnik::  TB Marco Kleinheinz, Schwaz
Planung Elektrotechnik:  TB Haslinger & Gstrein OEG, Innsbruck
 
 
 


 

Die Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
als Bauherr und Vermieter.

Die Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. hat seit ihrer Gründung im Jahr 1992 bereits
227 Neubauvorhaben und Generalsanierungen mit dem Schwerpunkt Bundesschulen
und Hochschulen mit einem Gesamtvolumen von ca. EUR 1,3 Mrd. fertiggestellt.
Derzeit sind 69 Projekte mit Gesamtkosten von ca. EUR 370 Mio. in Ausführung,
zahlreiche neue Bauvorhaben befinden sich in Planung. Immer wieder beweist die BIG,
dass trotz der grundsätzlichen Entsprechung von Kriterien der Wirtschaftlichkeit und
Sparsamkeit anspruchsvolle, zukunftsweisende Architektur realisierbar ist. Das wird
deutlich dokumentiert durch fünf Bauherrenpreise, verliehen durch die
Zentralvereinigung der Architekten.
Durch laufende Investitionen in die Instandhaltung des Gebäudebestandes auf ihren
rund 5.000 Liegenschaften mit etwa 7,2 Mio. m2 Nutzfläche sorgt die BIG für die
Erhaltung wertvoller Gebäudesubstanz und schafft ein großes Auftragsvolumen für
klein- und mittelständische Unternehmungen.
Der Verkauf von rund 4.035 Objekten in den letzten 5 Jahren (Wohnungen,
Stellplätze, etc.) brachte einen Gesamterlös von EUR 152 Mio., der letztlich dem
österreichischen Steuerzahler zugutekommt.

KONZEPT:

Die Gebäude der Technischen Fakultät wurden Ende der Sechzigerjahre errichtet.
Im Jahr 2001 wurde durch die Universität Innsbruck eine Erhebung des
Raumbestandes der Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur auf vorhandene
Raumreserven durchgeführt.
Auf Basis dieser Erhebung wurde ein Konzept für eine räumliche Restrukturierung der
beiden Institutsgebäude erarbeitet.
Das Ergebnis dieser Studie zur sinnvollen Nutzung aller Raumreserven zeigte, dass
Bereiche des Bauingenieurgebäudes in das Architekturgebäude übersiedelt werden
sollten. Letztendlich könnte durch eine gesamte Restrukturierung aller Institutsbereiche
das 1. und 2. Obergeschoss im Bauingenieurgebäude für Informatik freigemacht
werden.
Der erste Teil dieser Restrukturierung wurde in folgende Schritte unterteilt:
Die Unterrichtsräume aus den Obergeschossen wurden in den ebenerdig liegenden
Zeichensaaltrakten untergebracht. Die im KG angesiedelten Archiv - und Lagerräume
wurden zusammengefasst, um zusätzliche Flächen zu schaffen.


 

UMSETZUNG:
 

Durch die neue Einteilung und Verkleinerung der bestehenden Zeichensaalflächen
konnte jeweils 1/3 der Nutzflächen für die erforderliche Umsiedelung der
Unterrichtsräume gewonnen werden. Im Bauingenieurgebäude wurden 2 große und 3
kleine Hörsäle geschaffen. Im Architekturgebäude konnten 4 Informatik-Übungsräume
und weitere 2 Hörsäle sowie ein Unterrichtsraum untergebracht werden.
Der Zugang erfolgt im Erdgeschoss über neue Verbindungsbrücken zu den
Erschließungsgängen. Die restlichen Flächen bleiben als Zeichensäle erhalten.
Im Zuge der Adaptierungsmaßnahmen wurden umfangreiche Maßnahmen in Hinblick
auf Brandschutz und Sicherheit durchgeführt. So wurden insbesondere bei den
Erschließungsgängen Fluchtrampen bzw. Treppen als zweiter Fluchtweg ins Freie
angebaut. Das Hauptstiegenhaus im Architekturgebäude wurde als eigener
Brandabschnitt ins Kellergeschoss verlängert und geschlossen ins Freie geführt.
Das ehemals komplett eingeschüttete Kellergeschoss des Architekturtraktes, das als
Archiv- bzw. Lagerfläche diente, wurde freigegraben und dadurch in vollwertig nutzbare
Büro- und Arbeitsräume umgewandelt. Die Absenkung des Fußbodenniveaus zwischen
Institutsgebäude und Zeichensälen ermöglicht eine Neuerschließung des Gesamtareals
von Süden her und dient zugleich der Belichtung des neu entstandenen
Erdgeschosses. Durch die Erneuerung des Fußbodenaufbaues war es möglich eine
wasserdichte Wanne einzubauen, um künftig bei Grundwasserhöchstständen
Wassereinbrüche zu verhindern. Damit die neu geschaffenen Räumlichkeiten den
geforderten hohen Standard der neuen Nutzung entsprechen, wurden alle
haustechnischen Anlagen komplett neu installiert. Der Verzicht auf Einbauten und die
Ausführung notwendiger Trennwände in Glas soll das gesamte Untergeschoss
transparent und offen halten und zugleich eine angenehme Atmosphäre schaffen.
Diese Räumlichkeiten dienen nun als Seminar- und Rechnerräume für die Informatik
(Osttrakt) bzw. Architektur-Werkstätte, Medienlabor und Arbeitsräume (Westtrakt).
Das bestehende Foyer des Institutsgebäudes wurde nach Süden hin erweitert.
Durch die Einbeziehung des Untergeschosses entstand ein zweigeschossiger
Ausstellungs- und Veranstaltungsraum.

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